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Rieper AG, Kunst am Bau, Vintl, 2002 - 2004 Die Geometrie der neuen Produktionsst�tte wird weitestgehend durch technische Vorgaben bestimmt. Im Rahmen des Planungsprozesses werden mit Architekt Werner Franz Varianten der notwendigen bzw. m�glichen �ffnungen in der Fassade erarbeitet und entsprechend verfeinert. Dem folgt ein pr�zis gef�hrter Diskurs �ber die Farbkonzeptionen , die schlie�lich zu einem Grau f�hrt, das sich vom Bestand nur geringf�gig abhebt. �ber all diesen Ans�tzen steht die Klarheit und Notwenigkeit einer k�nstlerischen Intervention. 1960 / 1968 / 1987 / 2003 - K�nstlerische Projekte an den Geb�uden der Rieper AG. Das "Kunst und Bau"-Engagement der Firma Rieper fand 1968 ihren Anfang, als ein Lagersilo erbaut wurde. Albert Rieper beauftragte den S�dtiroler K�nstler Heiner Gschwendt, der mit wei�en, senkrecht, waagrecht und diagonal verlaufenden Linien die riesigen Zementwandfl�chen �berzogen hat. Mitte der 80er Jahre wurde die k�nstlerische Gestaltung bereits bei der Planung einer Verladehalle ber�cksichtigt. Albert Melauner entwickelte ein Farbkonzept f�r die H�lle des Geb�udes. Die Umsetzung erfolgte 1987. Als mit der Planung einer neuen Produktionsst�tte und eines Lagers im Jahr 2000 begonnen wurde, entschied man sich, einen kleinen geladenen Wettbewerb zur Entwicklung eines k�nstlerischen Projektes zu veranstalten. Im Fr�hjahr 2003, als insgesamt acht Arbeiten zur Diskussion standen, entschied sich die Rieper AG eine Arbeit des amerikanischen K�nstlers Lawrence Weiner umzusetzen. Heute ist der Schriftzug "Brought About" in roten Buchstaben klar am neu errichteten Geb�ude zu lesen. Bauherr: Rieper AG Kooperation: Architekt Werner Franz, Andreas Hapkemeyer (Museion Bozen) Projektleitung: Michael Rieper Mitarbeiter: Christine Schmauszer Fotos: Foto Rapid, Michael Rieper Planungs- und Bauzeit: 2002 - 2004
Publikationen
Language in Art, Sprachliche Strukturen in der Gegenwart, Hg. Andreas Hapkemeyer, Lindner + Schmid www.rieper.com
www.guggenheimcollection.org
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