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Vertikale Schichtungen - Wohnen in der Kaiserau, Bozen S�dtirol, 2004 Wettbewerbsprojekt (anonymer, einstufiger Realisierungswettbewerb) Basisparameter. Die Entstehung des Projektes entstammt einem Masterplan, der das Volumen der Bauk�rper und ihr Beziehungen zueinander pr�zise festlegt. Diese Pr�misse wird stringent weiterverfolgt und f�hrt zu einem Gesamtkonzept, das den Freiraum vom Erdgeschoss �ber Loggias auf die Dachfl�chen der Bauk�rper erweitert bzw. jeder Typologie ihren spezifischen Zugang ins Freie erm�glicht. Es entstehen bewohnbare Schichtungen , die in Abh�ngigkeit von dem zu erreichenden Volumen bestimmt werden. Unter Ber�cksichtigung der Ost-West ausgerichteten Typologien werden optimale Belichtungssituationen erzielt und zugleich ein H�chstma� an Flexibilit�t und �konomie gew�hrleistet. Maximalvolumen - pers�nlichem Freiraum - Kommunikation/Erschlie�ung = Kontur. Als Kontur werden in diesem Zusammenhang sowohl Grundriss, Schnitt als auch Ansicht betrachtet, die jeweils die maximalen Rahmenbedingungen funktional ausloten und festschreiben. Die Erschlie�ungst�rme gliedern die dichten Packungen der Objekte A, B und C in jeweils zwei Teile. Typologien. Der hohe Ausarbeitungsgrad gew�hrleistet im Detail die qualitativ hochwertige Unterbringung von 92 flexiblen Wohneinheiten , wobei s�mtliche Typen von zwei Seiten belichtet und bel�ftet sind. Es handelt sich dabei um "durchgesteckte" Wohnungen , die zur G�nze �ber raumhohe Fenster�ffnungen verf�gen. Dies trifft auch auf die Maisonetten zu. In Objekt A und B schaffen Lichth�fe eine nat�rliche Bel�ftung und Belichtung der innenliegenden Nasszellen. Individuelle Kombinationen aus den Funktionen "Wohnen" und "K�che" gestatten den Nutzern pers�nliche Raumbed�rfnisse einfach umzusetzen. Die K�che ist in jeder dieser Typologien als Eigenraum ausf�hrbar.
�konomie und �kologie. Bei der Evaluierung des optimalen Verh�ltnisses zwischen Investition und Nutzen wird auf eine nachhaltige Rentabilit�t R�cksicht genommen. Dies bedeutet, dass Investitionen in eine Reduktion des Energieverbrauchs darauf abzielen, sich in zumindest 18 Jahren zu amortisieren. Dies entspricht einer Zeitspanne die auch von Investoren bei der Investition in Ressourcen verringernde Ma�nahmen als Ziel herangezogen wird. S�mtliche Einheiten verf�gen �ber eine kontrollierte Rauml�ftung mit individuell regelbarem W�rmetauscher . Die Erw�rmung bzw. K�hlung der gefilterten Zuluft erfolgt �ber ein Soleregister im Bereich der Tiefgarage. Optionale Fotovoltaik versorgt die L�fter mit Gleichstrom. Die Warmwasserbereitung wird durch thermische Solarkollektoren am Bahndamm unterst�tzt. Ein au�enliegender Sonnenschutz aus w�rmebehandeltem Holz schafft auch im Sommer eine hohe Behaglichkeit und flexible Belichtung.
Wettbewerb: 2004, anonymer, einstufiger Realisierungswettbewerb Auslober: Arche im KVW Projektleitung: Michael Rieper Mitarbeiter: Christine Schmauszer, Patrick Klammer, J�rg Sp�ttl Konsulenten: Engelhard & Merl, DI Ernst Heiduk, Gerald Jessernig, Ing. Nikolaus Gasser Visualisierung: Jakob Winkler Umfang: Wohnbau, gegliedert in 3 Bl�cke f�r insgesamt 92 Wohneinheiten
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